|
|
 |
 |
|
30.12.11 Generalversammlung Feuerwehr Altusried
|
 |
 |
|
Man blicke auf ein etwas ruhigeres Jahr 2011 zurück, berichtete Kommandant Bernhard Prestel. Es waren insgesamt 53 Einsätze mit 1067 Stunden zu bewältigen. In Kategorien gesprochen handelte es sich dabei um 4 Brandeinsätze, 2 Fehlalarme, 28 technische Hilfeleistungen und 19 Sicherheitswachen - mit 732 Stunden - auf der Freilichtbühne. So wurden die Floriansjünger unter anderem zu einem Garagenbrand in Frauenzell und einem Zimmerbrand in Altusried gerufen, bei dem die Einsatzkräfte für Ihre sorgfältige und Schadensbegrenzende Löscharbeit gelobt wurden.
Bei den Technischen Hilfeleistungen waren 271 Stunden zu vermelden, wobei ein klarer Anstieg der Türöffnungen (8-mal) zu verzeichnen ist, so Prestel weiter. Neben 9 Absperrdiensten wurden die Aktiven aus Altusried zu 5 Verkehrsunfällen gerufen, wie beispielsweise einem LKW-Glatteis-Unfall oder einem Unfall mit eingeklemmter Person.
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
Damit die Mannschaft solche Einsätze weiterhin „gut meistert“, wurden 22 Übungen durchgeführt und 6 Kameraden auf Lehrgänge an Feuerwehrschulen geschickt. Besonders erfolgreich empfand Prestel dabei die „Schauübung“ anlässlich der Feuerwehr-Aktionswoche auf dem Rathausplatz. Auch ein Unterrichtsabend über Biogasanlagen und eine Alarmübung für Personensuche waren lehrreich. Als weitere Ausbildungsmaßnahmen absolvierten 6 Kameraden und 1 Kameradin die Truppmann-Grundausbildung, sowie 10 Mann das Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung.
|
|
 |
 |
|
Nachfolger gesucht
Die Jugendfeuerwehr konnte auf 37 Aktivitäten zurückblicken. Dazu zählten beispielsweise einige Ausbildungsabende, der Programmheftverkauf auf der Freilichtbühne und ein Naturschutztag im Werdensteiner Moos. Beim Jugendleistungswettbewerb erreichten die Jugendlichen einen stolzen 19. Platz.
Die Jugendarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehr, so Prestel. Es ist immer schwieriger, tagsüber genug Einsatzkräfte bereitstellen zu können, da viele Kameraden außerorts arbeiten und die Arbeitgeber „nicht mehr so tolerant“ seien. Deshalb muss die Jugendarbeit weiter vorangetrieben werden. Da Jugendwart Markus Mayer aus beruflichen Gründen sein Amt abgibt, wird hier ein Nachfolger gesucht.
|
 |
 |
|
Reges Vereinsleben
Auch das Vereinsleben bot 2011 einiges zu erzählen. So veranstaltete man ein internes Preisschafkopfen und ein Grillfest für die Kameraden mit Familien am Vatertag. Mit der Partnerfeuerwehr in Nomborn konnte man auf 30 Jahre Freundschaft anstoßen, wozu die Altusrieder mitsamt „Ständlesspielar“ auf ein Oktoberfest nach Rheinland-Pfalz geladen wurden.
Greither informierte über die Mannschaftsstärke von 66 Aktiven und 6 Jugendfeuerwehrlern. Stolz ist man hier auf langjährige Mitglieder, so der Vorstand und überreichte mehreren Kameraden „Dienstaltersabzeichen“. Geehrt wurden Manuel Hösle und Roland Prestel für 10 Jahre, sowie Thomas Aicher, Hans-Jörg Endres, Markus Heberle und Christian Wirth für 20 Jahre. Auf aktiven Dienst von 40 Jahren konnten Erwin Klein, Hans Unglert jun. und Franz Haggenmüller zurückschauen. Als neuen Kameraden begrüßte Greither schließlich Florian Kohler, auf dass er „auch eine Zeit lang bleibe“.
|
|
|
 |
 |
|
Neues Feuerwehrfahrzeug wird erwartet
Bürgermeister Heribert Kammel informierte bei seinem Grußwort über den Stand der Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges. Er bedankte sich bei Kommandant Prestel, der zusammen mit einem Arbeitskreis von 9 Personen die Ausschreibung für das Fahrzeug ausarbeitete. Die Ausschreibung, sowie die Angebotsphase seien vorüber und das Fahrzeug wurde nach 1-stimmigem Gemeinderatsbeschluss in Auftrag gegeben. Das 360.000 Euro teure Fahrzeug sei auf Juli 2012 terminiert und die Einweihung mit Tag der offenen Tür wird auf September 2012 geplant, so Prestel weiter.
Bürgermeister Kammel bedankte sich bei den Kameraden für Ihre Einsatzbereitschaft, die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und die Tätigkeiten auf der Freilichtbühne. Er betonte, dass 2012 auf der Freilichtbühne weniger los sei als 2011 und wünschte allen Kameraden ein gutes neues Jahr mit wenig Einsätzen.
|
|
|